Kontrastprüfungen

PMV erstellt Prüfberichte zur Ermittlung von Leuchtdichtekontrasten.

Ziel der Ermittlung von Leuchtdichtekontrasten ist es zu prüfen, ob Materialkombinationen den Anforderungen an eine sehbehindertengerechte Gestaltung genügen. Zur Beurteilung der ermittelten Leuchtdichtekontraste werden zum Beispiel die DIN 32975 „Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum zur barrierefreien Nutzung“ und die DIN 32984 „Bodenindikatoren im öffentlichen Verkehrsraum“ berücksichtigt.

Einzelne Materialien werden mittels eines Leuchtdichtemessgeräts Messreihen unterzogen. Aus den mittleren Leuchtdichten einzelner Materialien werden Leuchtdichtekontraste von Materialkombinationen DIN-konform errechnet.

Je nach Einsatzgebiet der Materialien werden die ermittelten Leuchtdichtekontraste gemäß der für dieses Einsatzgebeit maßgeblichen DIN bewertet.

Die Ergebnisse der Ermittlung der Leuchtdichtekontraste werden in Form eines schriftlichen Prüfberichts übergeben.

Materialien

Für Leuchtdichtemessungen werden Originalmaterialien oder Muster in originalgetreuer Ausführung benötigt. Materialarten und –zusammensetzungen von Materialkombinationen spielen dabei keine Rolle. Gemessen werden können zum Beispiel: Boden- und Wandbeläge in Außen- und Innenbereichen, Leit- und Orientierungssysteme (wie Bodenindikatoren, Schilder, Stehlen, Anzeigetafeln, selbstleuchtende Informationen), Objekte in Übergangsbereichen (wie Türen, Aufzüge, Treppen und Geländer, Fahrtreppen, Rampen), Schriftmaterial (wie Infopost, …

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Messbedingungen

Bereits verbautes Material kann bei nutzungstypischer Messgeometrie vor Ort vermessen werden. Materialmuster werden bei konstanten, künstlich erzeugten, diffusen Lichtverhältnissen in einem Lichtlabor bei standardisierter Messgeometrie vermessen. Ermittelte Messwerte sind daher reproduzierbar. Die Messung der Leuchtdichte erfolgt wie erforderlich mit Leuchtdichtemessgeräten der Genauigkeitsklasse A nach DIN 5032-7 (Präzisionsmessung).

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